Voice Search oder warum Sprache in der digitalen Kommunikation nicht mehr wegzudenken ist

Kennen Sie Amazons Alexa, Apples Siri und Microsoft Cortana? Moderne Spracherkennungssoftware ist heute auf fast allen neuen Devices installiert. Und immer mehr Anwender nutzen die Spracherkennung – vor allem für Voice Search. Denn die sprachbasierte Eingabe von Suchanfragen funktioniert immer besser. Probieren Sie es selbst aus!

Voice Search – Was ist das überhaupt?
Voice Search oder auf Deutsch „Sprachsuche“ ist eine Technologie für Computer, Smartphones und Smart Devices. Die Anwender können mit ihrer Stimme das Internet durchsuchen, Fragen stellen oder Anweisungen geben wie das Licht anmachen oder Musik abspielen. Der Nutzer interagiert dabei wie mit einer virtuellen Person, die umsetzt, was er sagt.

Laut dem Internetkonzern Google haben sich die direkten Suchanfragen via Sprachassistenten im letzten Jahr verdoppelt. Voice Search wird sowohl im Privaten als auch im Büro immer beliebter. Zu Hause, im Auto, beim Spazierengehen oder auf der Arbeit ist es bei vielen Usern kaum noch wegzudenken. Das liegt vor allem daran, dass Anwender nach einer einfachen und schnellen Lösung suchen, um ihren Alltag effizienter zu gestalten. Mit dem Sprach-Assistenten fühlen sie sich multitaskingfähig und das auf komfortable Weise.

Interessant ist dabei, dass Voice Search auf den Devices sehr unterschiedlich eingesetzt wird. Nach dem Portal voicebot.ai nutzen Anwender Sprachassistenten auf smarten Lautsprechern (Amazon Echo oder Google Home) im Schnitt 2,88 Mal pro Tag, hingegen Voice Search auf Smartphones nur 0,33 pro Tag. In Summe ist die Tendenz stark steigend.

Voice Search verändert SEO
Wer Voice Search schon einmal ausprobiert hat, merkt schnell, dass sich die klassische Internetsuche von der sprachbasierten deutlich unterscheidet. Die Veränderungen lassen sich unter den folgenden drei Punkten zusammenfassen:

  1. Natürliche Sprache: Während die Anwender in die Internet-Suchmaschinen einzelne Keywords eingeben, reden sie bei Voice Search in unserer natürlichen Sprache. Sie tippen nicht nur Suchwörter wie „Cloud ERP Kosten“ in die Suchleiste, sondern stellen vollständige Fragen, etwa „Was kostet Cloud ERP?“.
  2. Ein Suchergebnis: Die klassische Internetsuche führt zu einer Suchergebnisseite mit mehreren organischen und anorganischen Suchergebnissen. Die Suchanfrage mit Voice Search zeigt nur noch ein Ergebnis an. Anstatt ihn visuell zu sehen, hört der Anwender den Vorschlag lediglich und kann sein Suchergebnis nicht selbst auswählen.
  3. Lokale Suche: Nutzer führen immer mehr Suchanfragen auf lokaler Ebene durch. Dies wird durch Voice Search noch weiter verstärkt. So suchen sie zum Beispiel explizit nach einer lokal ansässigen PR-Agentur: „Welche ist die führende PR-Agentur in Heidelberg?“.

Was Sie als Marketer jetzt machen sollten
Voice ist kein Hype, es wird das Marketing nachhaltig verändern. Das zeigen die Auswirkungen von Voice Search auf SEO. Die Anwender haben bereits vielfältige Erfahrungen mit den Sprachassistenten gesammelt. Das Marketing ist gut beraten, den Anforderungen der Kunden und Interessenten zu folgen und das Thema auf die Agenda zu setzen.

Wir haben Ihnen schon einmal zehn Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Website für Voice Search optimieren:

  1. Publizieren Sie relevanten und hochwertigen Content
  2. Veröffentlichen Sie verständliche und leicht auszusprechende Texte
  3. Beantworten Sie häufige Fragen der Anwender
  4. Richten Sie FAQ-Seite ein
  5. Bauen Sie Fragen schon in Überschriften, Meta-Daten und URL ein
  6. Setzen Sie auf Long-Tail-Keywords
  7. Achten Sie auf einheitliche Unternehmensdaten im Internet
  8. Minimieren Sie die Ladezeit Ihrer Website
  9. Verschlüsseln Sie Ihre Website mit HTTPS
  10. Bauen Sie starke Links auf Ihrer Website auf

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